Als Langzeittherapien werden Behandlungen mit mehr als 24 Sitzungen bezeichnet.
Psychodynamische Langzeitpsychotherapie
In der Regel sind psychodynamische Langzeittherapien dann sinnvoll, wenn die bestehende Problematik bereits länger anhält, die Lebensführung erheblich beeinträchtigt ist, kombinierte symptomatische Beschwerden auftreten und mehrere Lebensbereiche betroffen sind.
Bei unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und unterschiedlichem zeitlichem Rahmen geht es in der Regel darum, verborgene oder verdrängte Persönlichkeitsanteile bewusst zu machen, unerledigte Konflikte und Traumata aufzuarbeiten, neue Erlebnismöglichkeiten zu eröffnen, neue Beziehungs- und Verhaltensweisen zu erlernen (z. B. Umgang mit Konflikten) und unausweichliche Belastungen (z. B. Trennungen, Krankheiten, Krisen) besser zu bewältigen.
Da das therapeutische Gespräch und die Qualität der therapeutischen Beziehung in den meisten Formen der Psychotherapie einen zentralen Wirkfaktor darstellt, ist allen Therapien gemeinsam eine systematische und kontinuierliche Gestaltung der Therapeut-Patient-Beziehung durch die Vorgaben der äußeren Behandlungssituation, die Vereinbarungen über die Methoden und das Behandlungsziel und durch die Interventionen des Therapeuten. Die therapeutische Kommunikation verwendet sprachliche oder nichtsprachliche Ausdrucksmittel, z. B. körperliche Bewegung oder bildnerische Gestaltung.
Die Psychotherapie nach C. G. Jung ist psychodynamische Langzeitpsychotherapie (TP/AP) und ergänzt diese durch spezifische Aspekte der Analytischen Psychologie C. G. Jungs und ihrer Weiterentwicklungen. Insbesondere geht sie aus von der Selbstregulation der Psyche, der archetypischen, kollektiven Dimension des Unbewussten, der Förderung des kreativen Potentials bzw. der Ressourcen und der Bedeutsamkeit die Sinnfindung und des transpersonalen, religiösen bzw. spirituellen Bezuges des Menschen für seine seelische Gesundheit.
Langzeitpsychotherapie – tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
In der TP richtet sich der Fokus vor allem auf die wesentlichen aktuellen Konflikte und deren auslösendes bzw. aufrechterhaltendes Umfeld. Die therapeutische Arbeit bezieht sich hierbei hauptsächlich auf Gegenwärtiges und Zukünftiges und soll Progression ermöglichen.
Der Psychotherapeut gibt ermutigende Impulse, die Haltung ist auf die aktive Konfliktbewältigung nach außen hin orientiert.
Qualitätssicherung erfolgt durch ein Gutachterverfahren.
In der Ambulanz des C. G. Jung-Instituts wird außerdem als Qualitätssicherungsmaßnahme die sog. QVA bzw. QVA KJ hinzugezogen.
Langzeitpsychotherapie – Analytische Psychotherapie
Bei unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und unterschiedlichem zeitlichem Rahmen geht es bei fast allen heutigen Therapieformen darum, verborgene oder verdrängte Persönlichkeitsanteile bewusst zu machen, unerledigte Konflikte und Traumata aufzuarbeiten, neue Erlebnismöglichkeiten zu eröffnen, neue Beziehungs- und Verhaltensweisen zu erlernen (z. B. Umgang mit Konflikten) und unausweichliche Belastungen (z. B. Trennungen, Krankheiten, Krisen) besser zu bewältigen.
Da das therapeutische Gespräch und die Qualität der therapeutischen Beziehung in den meisten Formen der Psychotherapie einen zentralen Wirkfaktor darstellt, ist allen Therapien gemeinsam eine systematische und kontinuierliche Gestaltung der Therapeut-Patient-Beziehung durch die Vorgaben der äußeren Behandlungssituation, die Vereinbarungen über die Methoden und das Behandlungsziel und durch die Interventionen des Therapeuten. Die therapeutische Kommunikation verwendet sprachliche oder nichtsprachliche Ausdrucksmittel, z. B. körperliche Bewegung oder bildnerische Gestaltung.
Durch die emotionale Auf- und Durcharbeitung belastender Erfahrungen und konflikthafter Einstellungen, die Unterstützung des kreativen Potentials und der Entwicklungsmöglichkeiten des Patienten und die relativ freie Form der therapeutischen Beziehung, in der sich der Analytiker eher als Katalysator des Prozesses versteht, der Patient nicht aktiv beeinflusst wird und ihm keine Entscheidungen abgenommen werden, soll dem Patienten nicht nur zu einer Besserung und Heilung seiner aktuellen Krankheitssymptome, sondern auch zu einer autonomeren, bewussteren und selbstverantwortlicheren Lebensführung verholfen werden, die es ihm ermöglicht, auch zukünftigen Krisen und Konflikten besser zu begegnen.
In der Regel findet analytische Langzeittherapie mit zwei oder auch mit drei Stunden pro Woche statt.
Qualitätssicherung erfolgt durch ein Gutachterverfahren.
In der Ambulanz des C. G. Jung-Instituts wird außerdem als Qualitätssicherungsmaßnahme die sog. QVA bzw. QVA KJ hinzugezogen.