Geschichte des C. G. Jung-Instituts Stuttgart e.V.

1948

Unter wesentlicher Beteiligung von Prof. Dr. med. Wilhelm Bitter wird das „Institut für Psychotherapie“, die heutige „Akademie für Tiefenpsychologie und analytische Psychotherapie" gegründet. Es war Wilhelm Bitter ein Anliegen, die verschiedenen Richtungen der Psychotherapie in einem Haus repräsentiert zu sehen. Sein therapeutischer Ansatz war synoptisch-integrativ. So gab es auch einen Schwerpunkt „Analytische Psychologie.“ 

1967

Durch Initiative von Frau Dr. Johanna Läpple (Psychoanalytikerin, 1904-1976) wurde die Psychotherapeutische Klink Sonnenberg gegründet, in der anfangs auch einige Veranstaltungen zur Analytischen Psychologie stattfanden.

21. September 1971

Trennung von der Akademie für Tiefenpsychologie und damit verbundene Gründung des C. G. Jung-Instituts Stuttgart e.V.:

Gründungsmitglieder waren Hr. Adelmann, Fr. Breinersdorf, Dr. Wilhelm Bitter, Dr. Ursula Eschenbach, Dr. Hellmut Eschenbach, Fr. Hering, Hr. Hotz, Dr. Johanna Läpple, Mechthild Pouplier, Dr. Gertrud Prell, Hr. Graf Schimmelpenninck, Paul Schmidt, Dr. Theodor Seifert, Fr. Sommer und als damalige Studierendenvertreter Dr. Karl Friedrich Daniel, Hr. Heß, Hildegard Thomas und Alfred Ziegler.
Das Institut wird im gleichen Jahr als analytisches Ausbildungsinstitut anerkannt.

Dr. Wilhelm Bitter vermachte seine Bibliothek an das Jung-Institut.

1974

Gründung der Poliklinik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Dr. Ursula Eschenbach. Standort des Instituts wird die Alexanderstr. 92, 70192 Stuttgart.

1977

Gründung der C. G. Jung-Gesellschaft Stuttgart e.V.  mit dem Ziel der Öffentlichkeitsarbeit, zunächst unter der Leitung von Dr. Karl Friedrich Daniel (bis 1984), dann von Dr. Lutz Müller (bis 2006), Dieter Schnocks (bis 2020), Bernd und Margarete Leibig (ab 2020). 

1980

Beständige Ausweitung des Studienbetriebs.

1998

Das neue Psychotherapeutengesetz ermöglicht Psychologischen Psychotherapeuten und Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten die Approbation und damit selbstständiges Arbeiten in der freien Praxis. Das bisherige Delegationsverfahren entfällt. Das Psychotherapeutengesetz erfordert ein strukturiertes Ausbildungs-Curriculum mit verfahrensübergreifenden und verfahrensspezifischen Inhalten, regelt die Anerkennung von Dozenten, Supervisoren und Lehranalytikern und schreibt die praktische Ausbildung in Institutsräumen vor.

2007

Neue Institutsräume in der Tübinger Str. 21; 2021 zieht das Institut endgültig von der Alexanderstr. 92 in die Tübinger Str. 21.

2014

Auf Initiative des C. G. Jung-Instituts entsteht ein Studiengang „Angewandte Psychologie“ an der IB Hochschule Berlin/Stuttgart. Dazu wurde eine gGmbH für Analytisch-integrative Psychologie gegründet.

2016

Gründung des MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum für Psychotherapie am C. G. Jung-Institut Stuttgart gGmbH) für Psychotherapie am C. G. Jung-Institut, Tübinger Str. 23. gGmbH unter der Leitung von Dr. Elisabeth Kauder.

1. September 2020

Ein neues Psychotherapeutengesetz tritt in Kraft mit einer Übergangsfrist bis 2032. Notwendig wird bis dahin eine starke Umstrukturierung des Instituts. Die Approbation für Psychotherapie wird nach dem Masterstudiengang mit Schwerpunkt Psychotherapie an Universitäten erworben. Dem Institut fällt die Aufgabe zu, einen Teil der von der Psychotherapeutenkammer geregelten Gesamtweiterbildung zu organisieren. Es handelt sich jetzt um eine zwei- oder dreijährige ambulante Weiterbildung in Gebieten und Verfahren.

Bisherige Vorsitzende des C. G. Jung-Instituts

1971 – Dr. Helmuth Eschenbach, Dr. Johanna Läpple

1972 – Dr. Theodor Seifert, Dr. Rudolf Müller

1981 – Dr. Rudolf Müller, Dr. Benno Winker

1982 – Paul Schmidt, Viktor Mecking

1984 – Viktor Mecking, Dieter Muth

1986 – Dieter Muth, Götz Paira

1988 – Götz Paira, Dr. Michael Czerny

1990 – Dr. Michael Czerny, Gerhard Hölle

1991 – Dr. Gerhard Bauer, Dr. Inge Ruf

1995 – Bernd Leibig, Dr. Martin Roser, Dr. Ralf Bolle

2001 – Dr. Gisela Storkebaum, Dr. Ralf Bolle

2004 – Dr. Gisela Storkebaum, Anette Müller

2007 – Anette Müller, Sylvia Runkel, Dieter Schnocks

2011 – Dieter Schnocks, Dr. Elisabeth Kauder

2018 – Dr. Elisabeth Kauder, Dr. Konstantin Rößler

2022 – Anette Müller, Miriam Ehret

2024 – Anette Müller, Manuela Junker-Moch

1971 – Dr. Helmuth Eschenbach, Dr. Johanna Läpple

1972 – Dr. Theodor Seifert, Dr. Rudolf Müller

1981 – Dr. Rudolf Müller, Dr. Benno Winker

1982 – Paul Schmidt, Viktor Mecking

1984 – Viktor Mecking, Dieter Muth

1986 – Dieter Muth, Götz Paira

1988 – Götz Paira, Dr. Michael Czerny

1990 – Dr. Michael Czerny, Gerhard Hölle

1991 – Dr. Gerhard Bauer, Dr. Inge Ruf

1995 – Bernd Leibig, Dr. Martin Roser, Dr. Ralf Bolle

2001 – Dr. Gisela Storkebaum, Dr. Ralf Bolle

2004 – Dr. Gisela Storkebaum, Anette Müller

2007 – Anette Müller, Sylvia Runkel, Dieter Schnocks

2011 – Dieter Schnocks, Dr. Elisabeth Kauder

2018 – Dr. Elisabeth Kauder, Dr. Konstantin Rößler

2022 – Anette Müller, Miriam Ehret

2024 – Anette Müller, Manuela Junker-Moch

Worüber möchten Sie sich informieren?

Sie möchten mehr über unsere Aus- und Weiter­bildungen, öffentliche Veranstaltungen, akkreditierte Fortbildungen oder psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten erfahren?