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MVZ

Medizinisches Versorgungszentrum
für Psychotherapie am C. G Jung-Institut Stuttgart gGmbH

Tübinger Straße 21-23 / 70178 Stuttgart
mvz@cgjung-stuttgart.de
0711 620 709 42
Montag - Freitag: 09.00 - 13.00 Uhr

Träger
C. G. Jung-Institut Stuttgart e.V.

Psychotherapeutische Leitung
Dr. med. Elisabeth Kauder,
Ärztliche Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin,
1. Vorsitzende des C. G. Jung-Instituts Stuttgart

Psychotherapeuten
Dipl.-Psych. Doreen Fischer, Psychologische Psychotherapeutin, TFPT und AP
Dipl.-Psych. Martina Kahl-Ohmstedt, Psychologische Psychotherapeutin, VT
Dipl.-Psych. Miriam Laucken, Psychologische Psychotherapeutin, TFPT
Dr. med. Elisabeth Schmitzer, Ärztliche Psychotherapeutin, TFPT
Dipl.-Psych. Dieter Schnocks, Psychologische Psychotherapeutin, AP

Geschäftsführung
Gisela Lohmann MA

Organisation MVZ / Abrechnung
Zehra Sözen

    Therapeutisches Angebot

    Orientierungsgespräch

    Wenn Sie anhaltende Beschwerden seelischen Ursprungs bei sich feststellen oder/und von Ihrem behandelnden Arzt den Ratschlag erhalten haben, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben, können Sie ein Orientierungsgespräch vereinbaren.

    Die Kosten für das fünfzigminütige Erstgespräch werden von Ihrer Krankenversicherung übernommen; bringen Sie Ihre Versichertenkarte und gegebenenfalls eine Überweisung zum vereinbarten Termin mit.

    Im Erstgespräch können Sie Ihrerseits Ihre Beschwerden schildern. Wir prüfen dann unsererseits nach einer vorläufigen Diagnose die Indikation für ein psychotherapeutisches Verfahren.

    Das erste Gespräch zeigt auch, ob eine gemeinsame Arbeit an den Problemen sinnvoll und möglich erscheint; wenn ja, werden Folgetermine für sogenannten probatorische Sitzungen verabredet. Diese weiteren Vorgespräche dienen einer gründlichen Anamneseerhebung, einer weiterführenden Diagnostik, der Erstellung eines Behandlungsplanes und der Vereinbarung von Therapiezielen.

    Akuttherapie

    Eine Akuttherapie umfasst 12 Sitzungen und bietet dem Patienten in akuten Situationen Unterstützung. Diese Therapie ist nur anzeigepflichtig und kann damit sofort als Krisenintervention beginnen. Während der Therapie steht die Aufklärung der Erkrankung im Mittelpunkt. Soziotherapeutische Maßnahmen werden in Erwägung gezogen.
    Die Akuttherapie kann in eine Kurzzeit- oder Langzeittherapie übergehen.

    Kurzzeittherapie

    Als Kurzzeittherapie werden Behandlungen bezeichnet, die nicht mehr als 24 Sitzungen umfassen. Sie sind dann indiziert und sinnvoll, wenn akut krankheitswertige psychische Störungen auftreten, die dann oftmals auf schwer zu bewältigende Lebenssituationen zurückgeführt werden können. Man spricht dann auch von Krisenintervention bei umschriebener, eingrenzbarer Konfliktproblematik.

    Oftmals spricht man hier von akuten Belastungsreaktionen, in denen Menschen, die ansonsten keine auffallenden psychischen Schwierigkeiten haben, plötzlich seelisch überfordert sind. Innerhalb dieser kurzen Therapie kann eine Stabilisierung erfolgen.

    Langzeittherapie

    Als Langzeittherapien werden Behandlungen mit mehr als 25 Sitzungen bezeichnet. Bei einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie handelt es sich dabei in der Regel um 50 bis 80, im gesondert zu begründenden Höchstfall auch um 100 Sitzungen à 50 Minuten. Die Analytische Psychotherapie ist grundsätzlich als Langzeittherapie zu verstehen und umfasst 160 bis 240, im Höchstfall 300 Sitzungen à 50 Minuten.

    In der Regel sind Langzeittherapien dann sinnvoll, wenn die bestehende Problematik bereits länger anhält, die Lebensführung erheblich beeinträchtigt ist, kombinierte symptomatische Beschwerden auftreten und mehrere Lebensbereiche betroffen sind.

    Langzeitpsychotherapie Analytische Psychotherapie

    Bei unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und unterschiedlichem zeitlichem Rahmen geht es bei fast allen heutigen Therapieformen darum, verborgene oder verdrängte Persönlichkeitsanteile bewusst zu machen, unerledigte Konflikte und Traumata aufzuarbeiten, neue Erlebnismöglichkeiten zu eröffnen, neue Beziehungs- und Verhaltensweisen zu erlernen (z. B. Umgang mit Konflikten) und unausweichliche Belastungen (z. B. Trennungen, Krankheiten, Krisen) besser zu bewältigen.

    Da das therapeutische Gespräch und die Qualität der therapeutischen Beziehung in den meisten Formen der Psychotherapie einen zentralen Wirkfaktor darstellt, ist allen Therapien gemeinsam eine systematische und kontinuierliche Gestaltung der Therapeut-Patient-Beziehung durch die Vorgaben der äußeren Behandlungssituation, die Vereinbarungen über die Methoden und das Behandlungsziel und durch die Interventionen des Therapeuten. Die therapeutische Kommunikation verwendet sprachliche oder nichtsprachliche Ausdrucksmittel, z. B. körperliche Bewegung oder bildnerische Gestaltung.

    Durch die emotionale Auf- und Durcharbeitung belastender Erfahrungen und konflikthafter Einstellungen, die Unterstützung des kreativen Potentials und der Entwicklungsmöglichkeiten des Patienten und die relativ freie Form der therapeutischen Beziehung, in der sich der Analytiker eher als Katalysator des Prozesses versteht, der Patient nicht aktiv beeinflusst wird und ihm keine Entscheidungen abgenommen werden, soll dem Patienten nicht nur zu einer Besserung und Heilung seiner aktuellen Krankheitssymptome, sondern auch zu einer autonomeren, bewussteren und selbstverantwortlicheren Lebensführung verholfen werden, die es ihm ermöglicht, auch zukünftigen Krisen und Konflikten besser zu begegnen.

    Die Analytische Psychotherapie nach C. G. Jung entspricht diesen Aspekten der analytischen Psychotherapie, sie ergänzt diese aber noch durch einige weitere, z. B. indem sie auf die Selbstregulation der Psyche, die archetypische, kollektive Dimension des Unbewussten, die Förderung des kreativen Potentials und der Bedeutsamkeit die Sinnfindung und des transpersonalen, religiösen Bezuges des Menschen für seine seelische Gesundheit hinweist.

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen derzeit bei Erwachsenen bis zu 160 Stunden, in besonderen Fällen 240 oder bis zu 300 Stunden analytische Psychotherapie, wenn die Indikation und eine ausreichende Prognose für die Therapie gegeben ist. Qualitätssicherung erfolgt durch ein Gutachterverfahren.

    Für Kinder können bis zu 150 Stunden, für Jugendliche bis zu 180 Stunden analytische Langzeittherapie von den Krankenkassen übernommen werden.

    In der Regel findet analytische Langzeittherapie mit zwei oder auch mit drei Stunden pro Woche statt.

    Gruppenpsychotherapie

    Geteiltes Leid ist halbes Leid

    Eine Gruppentherapie ist hochwirksam. Sie kann eine Alternative, aber auch eine mögliche Ergänzung zur Einzeltherapie sein. Für viele Menschen ist es hilfreich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Sie erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Gerade für Menschen, die mit zwischenmenschlichen Problemen zu tun haben oder eine Neigung haben, zu viel mit sich selbst auszumachen, kann die Gruppe effektiver sein als Einzelbehandlung.

    So bietet die Gruppentherapie die Möglichkeit für wichtige zwischenmenschliche Erfahrungen, eigene Verhaltensmuster können besser erkannt und neue erprobt werden.

    Gut zu wissen: Schweigepflicht nach außen ist für Teilnehmer der Gruppentherapie oberstes Gebot.

    Therapie nach einem Schlaganfall

    Durch den Einsatz neuropsychologischer Therapieverfahren können die Menschen nach einem Schlaganfall wieder am sozialen Leben teilhaben. Es werden Ängste und Hemmschwellen auf beiden Seiten, sowohl beim Patienten als auch beim Therapeuten, abgebaut. Dem Patienten wird somit der Zugang zu geeigneten psychotherapeutischen Maßnahmen erleichtert.

    Kassenabrechnung

    Vorgespräche und Kurzzeittherapien werden von den Kassen ohne Antragstellung übernommen.

    Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen, bei entsprechender Indikation und Beantragung, die Kosten für:

    • Akuttherapie
    • Analytische Langzeittherapie
    • Tiefenpsychologisch fundierte Langzeittherapie
    • Tiefenpsychologisch fundierte Kurzzeittherapie
    • Gruppentherapie