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FORTBILDUNGEN - LPK zertifiziert

Analytische Psychologie & Kunsttherapie

Hier werden Kenntnisse über den Prozess der Entstehung und zum Umgang mit Bildern und der plastischen Gestaltung im therapeutischen Kontext vermittelt. Es soll der Zugang zu den eigenen inneren Bildern geschaffen werden, die einerseits bewusst wie Fotos abgespeichert sind, andererseits aber durch den Prozess des Gestaltens selbst entstehen können. Gemeinsam betrachtet und mit Assoziationen der Gruppe bereichert, führen sie zu einem erweiterten Verständnis.

Modul I
• Materialerfahrung
• Farben, Farbwirkung, Farbkreis, Bedeutung und Symbolik
• Das Initialbild und seine Bedeutung

Modul II
• Wahrnehmung von Formen und Raumsymbolik
• Beziehung von Bildraum und Form
• Bildbetrachtung: Analysekriterien
• Subjektstufige und objektstufige Betrachtung
• Symbol und Symbolisierungsprozesse

Modul III
• kunsttherapeutische Methoden
• Archetypische Vorstellungen, Traum und Imagination, Finalität und Spiritualität
• Sandspiel und Aktive Imagination
• praktische Umsetzung der Bezüge zur Analytischen Psychologie
• Kunst und Psychopathologie (z. B. Prinzhorn)

Termine
Freitags, 17.00 – 21.00 Uhr
Samstags, 09.30 – 17.00 Uhr

Modul III

04./05.06.21
xx./xx.06.21
xx./xx.07.21

Leitung
Gabriele Mendetzki-Mack, AKJP, Dozentin am CGJIS
Prof. Klara Schattmayer-Bolle, Kunsttherapeutin, Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen

Kosten
3 Module 1600 € (200 € Nachlass)
1 Modul 600 € / Mitglieder 540 € / Studierende CGJIS 400 €

Einstieg zu jedem Modul möglich.

Wir bitten um kurzes schriftliches Motivationsschreiben und beruflichen Werdegang.

Stimme, Sprache, Körper

Zusammenspiel in der Kommunikation

In jeder Kommunikation zählen nicht nur Worte und Fakten, sondern auch persönliche Ausstrahlung. Wie Sie auftreten, Blickkontakt aufnehmen, Ihre Worte mit Gesten unterstreichen und Ihre Stimme einsetzen, all das ruft in Ihrem Gesprächspartner oder Ihren Seminarteilnehmern eine bestimmte Wirkung hervor.
Im Seminar entschlüsseln wir das unmittelbare Zusammenspiel von Sprache, Stimme und Körper, um die angemessene Aufmerksamkeit für Ihre Botschaft zu bekommen und auch umgekehrt die körpersprachlichen Signale Ihrer Gesprächspartner leichter zu erkennen, was Ihnen zusätzliche Sicherheit und Orientierung gibt.

Leitung
Guido Ingendaay, F. M. Alexander-Technik-Lehrer
www.guido-ingendaay.de

Termine
Dienstags, 22.09.20, 06.10.20, 20.10.20, 13.07.21, 27.07.21 jeweils von 19.30 – 21.30 Uhr

Kosten
200 € / 100 € Mitglieder / 100 € ermäßigt / 60 € Studierende CGJI

Ort
Tübinger Straße 25, 2. OG
70178 Stuttgart

Psychosomatischer Tag
Klinik - Lehre - Forschung

In Kooperation mit dem Diakonie Klinikum Stuttgart

Die Frage des „Sprunges“ vom Seelischen zur körperlichen Manifestation hat die Menschheit seit Jahrhunderten und die Psychosomatik seit ihrem Beginn in den Bann gezogen. Neben bis heute fortbestehenden klassischen Modellen hat sich in den letzten Jahren durch die Psychoneuroimmunologie ein neuer Blick auf die basale Verbindungsebene psychischer und somatischer Zusammenhänge im Sinne eines kommunizierenden Systems ergeben.

Einblick in die Ergebnisse dieser Forschung wird der erste Vortrag des diesjährigen Psychosomatischen Diskurses vermitteln. Der zweite Vortrag widmet sich der Frage einer spirituellen Verbindungsebene in der psychischen Auseinandersetzung mit körperlicher Erkrankung und eröffnet darüber hinaus einen den Leib-Seele-Dualismus überwindenden und Psychoanalytische Theorien erweiternden Blick auf das Zusammenspiel von Leib und Seele.

In drei Workshops und der anschließenden Diskussionsrunde mit den Referenten, forschenden Kollegen der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung und klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten möchten wir die aufgeworfenen Fragen vertiefend diskutieren.

Den drei veranstaltenden Organisationen ist es ein Anliegen, Klinik, Lehre und Forschung in einen gemeinsamen Dialog untereinander und mit Ihnen zu bringen.

Wissenschaftliche Leitung/Beitragende
Prof. Dr. Eckhard Frick sj
Dr. Bernd Gramich
Prof. Dr. Dipl.-Psych. Christian Roesler
Dr. Konstantin Rößler
Sylvia Runkel
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian Schubert

weitere Informationen zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer

Termin
Freitag, den 10.07.2021 von 10:30 bis 17:15 Uhr

Ort
Diakonie Klinikum Stuttgart
Rosenbergstraße 38
70176 Stuttgart

Anmeldung per Mail an klante@diak-stuttgart.de

Biographische Verstrickungen - verschoben auf 2022

Transgenerationale Weitergabe von Erziehungshaltungen und Erziehungsmethoden - Vortrag von Dr. Rose Ahlheim

In Kooperation mit dem Moreno Institut Stuttgart

Unserem Bewusstsein häufig nicht unmittelbar zugänglich ist die Tatsache, dass unsere Erziehungshaltungen und -methoden geprägt sind von unseren eigenen Erfahrungen in der Kindheit und denen der Generationen vor uns. Transgenerational sind wir in Deutschland mit dem Erbe des Faschismus kollektiv konfrontiert. Wie sehr und wie tief die nationalsozialistische Ideologie vom Umgang mit Säuglingen, Kleinkindern und Kindern uns geprägt hat, soll daher der Schwerpunkt dieses Vortrags sein. Gemeinsam erkunden wir mit Hilfe soziodramatischer Handlungstechniken dieses feine Gewebe von Glaubens- und Haltungsfragen.

Referentin Dr. Rose Ahlheim, Berlin
Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, SKEPT (Säuglings-Kinder- Eltern-Psychotherapie), Sonderschullehrerin und Autorin verschiedener Publikationen, u.a. mit Getrud Haarer: „Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind“ (2012); mit Klaus Ahlheim: „Autonomie statt Gehorsam: Zu einer Erziehung nach Auschwitz“ (2018)

Termin
01.07.2022

Ort
Museum Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Kosten
15 €

Anmeldung

Anmeldung bitte mit folgenden Angaben:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, E-Mail, Beruf
gesellschaft@cgjung-stuttgart.de
Olivia Parkola
Tübinger Straße 21
70178 Stuttgart
Tel. 0711 - 51 87 23 65

Zertifikat

Die Fortbildungen sind im Rahmen der Qualitätssicherung bei der Landespsychotherapeutenkammer zertifiziert. Als Teilnehmer/in schließen Sie einen Fortbildungsvertrag mit der C. G. Jung-Gesellschaft Stuttgart. Sie erhalten nach Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat über Ihre Teilnahme.